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Bußgeldkatalog 2015 des Kraftfahrtbundesamtes von Deutschland

Aschaffenburg (FRAe)

  • Der neue Bußgeldkatalog 2015 für PKW-, LKW- und Radfahrer also aller Verkehrsteilnehmer im Strassenverkehr steht als  kostenloser Download im PDF-Format und als „Meine Anwälte App“ für Android und iPhone zur Verfügung
  • 1. Januar 2015: Online-Zulassung von Fahrzeugen wird möglich – jedoch mit Einschränkungen
  • Auch 01. Januar 2015: Autofahrer können bei einem Umzug ihr altes Kennzeichen mitnehmen, die Kfz-Ummeldung ist dennoch Pflicht – sonst droht ein Bußgeld
  • 01. Oktober 2015: Alle neu typgenehmigten Fahrzeuge müssen über das automatische Notrufsystem eCall verfügen

Auch in 2015 sind wieder zahlreiche Änderungen für Autofahrer in Kraft getreten. Denn die Punktereform 2014 die u.a. ein neues Punktesystem mit einem neuen Fahreignungsregister (FAER) in Flensburg brachte, traten und treten weitere Gesetze in Kraft, die maßgeblich zur Erneuerung des Verkehrsrechts beitragen. Die wichtigsten Bußgelder 2015 für PKW-, LKW- und Radfahrer hat der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV) zusammengestellt, (kostenloser Download u.a auf www.bussgeldkatalog-e.de.

Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen übers Internet

Seit dem 01. Januar 2015 können Autofahrer ihr Fahrzeug online abmelden: entweder über das Zentrale Zulassungsportal beim Kraftfahrtbundesamt oder über die einzelnen Zulassungswebseiten der Bundesländer. Die Online-Abmeldung von Fahrzeugen ist der erste Schritt auf dem Weg zur vollständig internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz). Die Online-Zulassung von Kfz war im Januar 2015 aber noch nicht möglich. Außerdem haben bislang auch nicht alle Autofahrer die Möglichkeit, ihr Kfz online abzumelden. „Nur Halter von Fahrzeugen, die bereits den neuen Personalausweis besitzen, können die internetbasierte Fahrzeugabmeldung nutzen. Alle anderen müssen für die Abmeldung ihres Fahrzeugs weiterhin die jeweiligen Zulassungsstellen der Länder aufsuchen, so Günter Fenderl, Rechtsanwalt und Inhaber der Verkehrsrecht- Anwaltsboutique der FENDERL Rechtsanwälte und Fachanwälte (www.Verkehrsrecht-Fachanwalt.com).

Von Aschaffenburg nach Xanten ohne Kennzeichenwechsel

Autofahrer, die umziehen, sind ebenfalls seit dem 01. Januar 2015 nicht mehr verpflichtet, ihre Kennzeichen zu wechseln, sondern können ihre alten Kennzeichen einfach mitnehmen. „Wer zum Beispiel von Aschaffenburg nach Xanten umzieht, darf sein Kennzeichen mit dem Unterscheidungszeichen ‚B‘ behalten. Dennoch muss das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle des neuen Wohnorts umgemeldet werden, damit die Kfz-Steuer später der richtigen Gemeinde zugeführt werden kann“, so Günter Fenderl. Wer diese Pflicht zur  Ummeldung versäumt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 100 Euro.

Notruf in 45 Sekunden

Im Herbst 2015 wird in Deutschland das automatische Notrufsystem eCall (emergency call) eingeführt. Alle Autohersteller, die ab dem 01. Oktober 2015 eine Erlaubnis zur Herstellung eines neuen Fahrzeugs in Deutschland bekommen wollen, sind verpflichtet das eCall-System in ihren Kfz einzubauen. Im Falle eines Verkehrsunfalls soll eCall innerhalb von 25 bis 45 Sekunden automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale herstellen. Dadurch werden Rettungskräfte verletzten Autofahrern deutlich schneller helfen können.

Des Weiteren sind weitere Neuerungen auf den Weg gebracht. So etwa exemplarisch die MPU-Reform (Medizinisch Psychologische Untersuchung, umgangssprachlich auch als „Idiotentest“ bezeichnet), das Elektromobilitätsgesetz und die Ausweitung der LKW-Mautpflicht (letztere neuerdings auch „Infrastrukturabgabe“ genannt) zum 01. Juli 2015.

Unter dem Menüpunkt „Ratgeber Recht“ sind verschiedene themenspezifischen Informationsquellen wie etwa Bußgeldkatalog-e.de zum jeweils aktuellen Bußgeldkatalog gelistet, Hier stellen wir Verkehrsteilnehmern, bzw. den Besuchern unserer Kanzleihomepage auf einen Blick alle wichtigen Informationen rund um Bußgelder, Verkehrsunfall-Schadensregulierung, Schmerzensgeld, sowie das Themen, das aktuelle Verkehrsrecht in Deutschland betreffend , (und mittels externer Quellen auch für Österreich und der Schweiz) bereit. Unsere Kanzleiteam aus erfahrenen Verkehrs- und Rechtsexperten ist mit der neuesten Gesetzeslage bestens vertraut. Insbesondere die Änderungen und Folgen, die unser neues Punktesystem in Deutschland mit sich brachte, werden im Ratgeber Recht, bzw. im darin verweisenden Bereich auf www.neues-punktesystem.de auch für Laien verständlich und kompakt erklärt.

Quellenangaben:
- DAV- Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutscher Anwaltverein, 
- Timocom IT-Dienstleister für die Transport- und Logistikbranche
- Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV)

Übrigens, wußten Sie, dass es verschiedene Bußgeldkataloge für die unterschiedlichsten Vergehen/-stöße gibt?

Wenn ja, wissen sie auch für welche Bereiche es Bußgeldkataloge gibt?

So wurden in der StVO für diverse Bereiche und Verkehrsfehlverhalten entsprechende Bußgeldkataloge festgeschrieben. So gibt es beispielsweise für Temposünder, die geblitzt wurden, einen eigenen Bußgeldkatalog, indem die spezifischen Bußgelder und weitere Strafen wie Punkte oder Fahrverbote / Entzug der Fahrerlaubnis geregelt werden. Schließlich macht es einen gewaltigen Unterschied, ob Sie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung mit 10 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gefahren sind oder 30 km/h zu schnell waren. Auch muss differenziert werden, ob sich der Tempoverstoß innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften ereignet hat.

Folgende Übersicht verdeutlicht, für welche Bereiche es eigene Bußgeldkataloge gibt: